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Intelligente Sensoren und Aktoren sind die Basis zur Umsetzung der „Industrie 4.0“. Insofern gilt die Sensorik mit genormter digitaler Schnittstelle heute als Grundlage zur Integration in feldbusunabhängigen Automatisierungslösungen für eine durchgehende Kommunikation bis auf die unterste Feldebene.

Ein wesentlicher Vorteil von IO-Link ist die sehr einfache, schnelle, sichere und damit kostensparende Verdrahtung. Die Inbetriebnahme gestaltet sich durch Verwendung standardisierter Kabel mit Schraubverbindungen denkbar einfach. Ein fehlerhaftes Anschließen oder Masseprobleme sind damit ausgeschlossen. Zur Betriebssicherheit trägt auch der störsichere Signalpegel von 24 V DC bei.

Des Weiteren bietet die Schnittstelle durch die zentrale Parametrierung von der obersten Ebene der Prozesssteuerung aus eine extrem hohe Betriebssicherheit. Bei Tausch eines Sensors wird automatisch die Identifikation überprüft und die in dem IO-Link Master gespeicherten Konfigurationsparameter zum Sensor übertragen. Eine Fehlbedienung ist damit ausgeschlossen. Durch die weltweite, herstellerübergreifende Standardisierung der IO-Link Schnittstelle nach IEC 61131-9 ist das Infrarot-Thermometer in allen klassischen Feldbussystemen einsetzbar. Im Standard-Mode (SIO) kann der Temperatursensor über den Analogausgang wie bisher auch in herkömmlichen Prozesssteuerungen eingesetzt werden. Im IO-Link Betrieb werden parallel zu den Messwerten ein Schaltsignal sowie Diagnosedaten zur Steuerung übertragen. Auch die Fehlersuche, z.B. bei einem Kabelbruch oder Kurzschluss, ist Dank der Diagnosefunktion von zentraler Stelle oder sogar per Fernwartung möglich.

Alle 43 Typen der CellaTemp® PK Serie mit verschiedenen Wellenlängen und Messbereichen von -30 bis 2500 °C für die unterschiedlichsten Messaufgaben sind standardmäßig mit der neuen IO-Link Schnittstelle ausgestattet. Die Infrarot-Thermometer sind als Einkanalgeräte oder mit der betriebssicheren Quotienten-Technologie erhältlich. Wahlweise verfügen die Sensoren über ein patentiertes LED-Pilotlicht. Der für das menschliche Auge gut sichtbare grüne Lichtfleck kennzeichnet dabei die exakte Größe und Position des Messfeldes sowie den korrekten Messabstand. Die Geräte verfügen weiterhin über eine leuchtstarke LED Anzeige sowie über Taster zur bedarfsorientieren Konfiguration der Parameter und Funktionen vor Ort. Über den klassischen Analogausgang 0(4)-20 mA lassen sich die Geräte wie bisher auch in konventionelle Steuerungen einsetzen. Die Diagnosefunktion ermöglicht eine zustandssorientierte Wartung im Störfall.

In Umgebungstemperaturen bis 250 °C, bei hohen elektromagnetischen Feldern oder bei beengten Montagebedingungen kommen Varianten mit getrenntem optischen Messkopf zum Einsatz. Per Lichtleiter wird die Infrarotstrahlung zur Elektronik übertragen. Dabei kann die Länge des Lichtleiters bis 50 m betragen.

Bei bewegten Objekten wie in der Drahtproduktion oder im Walzgerüst sowie in induktiven Erwärmungsanlagen mit variablem „Hot Spot“, sorgt das Panorama-Pyrometer® CellaTemp® PKL 63 mit rechteckigem Messfeld für eine sichere Messwerterfassung.

Presse

Weltweit erstes Infrarot-Thermometer mit intelligenter IO-Link Schnittstelle