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Ziegel nach Tula tragen...

Der Gouverneur des Gebietes Tula, Wjatscheslaw Dudka, hat sich mit dem Fortschritt der Bauarbeiten zur Rekonstruktion des in der Siedlung Obidimo, Leninski Rayon, gelegenen Ziegelwerkes vertraut gemacht.

[April 2009] Das Werk, welches bereits im Jahr 1914 errichtet worden ist, stand die letzten vierzehn Jahre still. Nach seiner Eröffnung in den 90er Jahren sind die neuen Produktionshallen praktisch sofort geschlossen worden, ohne dass das Werk jemals auf voller Leistung gefahren wäre. Und so würde es auch heute noch stehen, würde dem sicheren Verfall preisgeben sein, wenn man in der Region nicht damit begonnen hätte, sich nach potentiellen Investoren umzuschauen...

Im Jahr 2008 ist auf dem III. Tulaer Wirtschaftsforum eine Vereinbarung über ein Investitionsprojekt zur Rekonstruktion des Ziegelwerkes in Obidimo mit einem Volumen von 3,2 Mrd. Rubel unterzeichnet worden. Gegenwärtig haben die neuen Werkseigner bereits die letzte Modernisierungsphase eingeläutet.

Bei seinem Besuch verschaffte sich der Gouverneur des Gebietes Tula einen Eindruck von den zukünftigen Produktionsstätten. Ebenso erkundigte sich Wjatscheslaw Dudka über die projektierte Leistung des Unternehmens, die Vorteile der an diesem Standort hergestellten Erzeugnisse gegenüber der der Konkurrenz, sowie über den für die Bauarbeiten vorgesehen Zeitplan. Der Landesvater der Region hegt große Hoffnungen gegenüber dem Produktionsstandort, an welchem in Kürze jährlich bis zu 105 Mio. Ziegel in 70 verschiedenen Formaten auf modernsten Anlagen und unter Beachtung umwelttechnischer Vorschriften hergestellt werden sollen.

"Nicht nur für die Region ist das Werk von Bedeutung, sondern auch für ganz Russland", ist der Gouverneur überzeugt. "Es wird eines der größten Unternehmen im zentralen Teil des Landes sein. Das nächst gelegene Werk mit einer vergleichbaren Leistung ist 700 km von Moskau entfernt. Hier entsteht ein moderner High-Tech-Produktionsstandort, welcher die schwierigsten Aufgaben bewältigen kann".

Wjatscheslaw Dudka merkte ebenfalls an, dass das Projekt annähernd 500 Menschen in Lohn und Brot bringen wird und zudem zur Entwicklung von Wirtschaft und Infrastruktur sowohl der Siedlung Obidimo, als auch des gesamten Leningrader Rayons beitragen.

"Wir haben bereits einen ganzes Paket an Vorschlägen bezüglich der Modernisierung der zukünftigen Produktion", gab der Gouverneur Einblick in mögliche Pläne. "Gegenwärtig erwägen wir die Möglichkeit zusätzlicher Investitionen. Die Arbeit an ähnlichen Projekten wird ungeachtet der weltweiten Wirtschaftskrise auf jeden Fall fortgesetzt werden."

Das Heranziehen von Geldmitteln in das Gebiet Tula hat sich die lokale Gebietsregierung zur Hauptaufgabe gemacht. Hierzu ist laut Aussage von Wjatscheslaw Dudka das System zur Ausstellung von Dokumenten und der Organisation zur Ansiedlung von Großinvestoren im Gebiet grundlegend reformiert worden. Außerdem leistet die Gebietsverwaltung jedwede Hilfe bei der Lösung organisatorischer Fragen, und wirkt beispielsweise bei grundstückstechnischen Fragen unterstützend mit.

"Investoren haben verstanden, dass sie hier nicht im Stich gelassen werden", gab der Gouverneur zu verstehen. "Solange das Unternehmen keinen Umsatz verbuchen kann, werden wir gemeinsam bis zum “siegreichen Ende” gehen. Zudem sind wir stets bereit, von Investoren vorgeschlagene soziale Projekte unterstützen. Zum Beispiel werden hier einige soziale Programme für die Siedlung Obidimo und den Leninski Rayon umgesetzt werden."

Die Sichtweise des Gouverneurs teilt auch Oleg Tatarinow, der Präsident des Tulaer Gebietsparlaments, welcher der Auffassung ist, dass das Heranziehen von Investitionen und das Entstehen neuer Industriebetriebe in den Grenzen des Verwaltungsbezirkes helfen wird, die Lebensqualität der Bevölkerung auf ein neues Niveau zu bringen.

"Auf den Vorschlag des Gouverneurs hin hat das Regionalparlament im letzten Jahr ein Gesetz über die Investitionstätigkeit für das Gebiet Tula verabschiedet", erläutert Oleg Tatarinow. "Dies ist eine gute Vorraussetzung für Investitionen, welche ohne Zweifel für unser Land vonnöten sind. Allerdings ist selbst dieses Werk nicht einfach ein sehr leistungsfähiges Unternehmen, welches das Steueraufkommen erhöhen wird und Arbeitsplätze schaffen wird. Es hilft auch noch eine weitere wichtige Aufgabe zu bewältigen. Seine neuen Technologien gestatten, bereits in naher Zukunft das Problem des Baus von Wohnhäusern mit wenigen Stockwerken zu lösen und das nationale Projekt “Erschwingliche und komfortable Wohnungen für alle russischen Bürger” erfolgreich umzusetzen..."

Der Besuch des Gouverneurs fand seinen Abschluss in einer feierlichen Zeremonie zur Verlegung der letzten Platte in das Fundament des zukünftigen Ofens des wiedererstandenen Ziegelwerkes Obidimo. Möglicherweise werden die Unterschriften des Gebietschefs Wjatscheslaw Dudka, des Präsidenten des Regionalparlaments Oleg Tatarinow und des Vorsitzenden der Kreisverwaltung des Leninski Rayon Michail Iwanzew dem jungen Unternehmen Glück bringen, und irgendwann einmal werden Ziegel aus Tula nicht weniger bekannt sein, als die Tulaer Samoware.

Julia Beresowskaja

Quelle: "Tulskije izwestija", Ausgabe 03.04.2009



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