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ZELLER Alzenau investiert mit KELLER HCW-Technik in die Zukunft

[Juni 2010] Die Firma Adolf Zeller GmbH & Co. investiert mit modernster Technologie in die Zukunft und setzt neue Maßstäbe für das KFW 40 und Null-Energiehaus.

Um die bekannte und bewährte ZELLER-Ziegelqualität nochmals zu verbessern, wurde in Gemeinschaftsarbeit zwischen den Unternehmen Adolf Zeller GmbH & Co. und der KELLER HCW GmbH eine neue Schleifanlage installiert. Mit dieser Anlage können Produkte aus allen drei bestehenden Produktionslinien über eine Schleifanlage gefahren werden. In Verbindung mit der bereits vorhandenen automatischen Lagerbeschickung wird die neu installierte Schleifanlage beschickt. Es besteht somit die Möglichkeit, Produkte direkt der Schleifanlage zuzuführen oder auch bei Bedarf zwischenzuspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt vom Lagerplatz her der Schleifanlage zuzuführen. Die automatisch fahrende Krananlage für die Lagerbeschickung nimmt gleichzeitig sechs auf Paletten gestapelte Pakete auf und setzt diese auf einen Förderer der neuen Schleifanlage über. Diese werden dann automatisch in Entstapelposition gefahren und für das Abstapeln mit einem Roboter bereitgestellt. (Bild 1)

Für die Entstapelung und Zuführung der Ziegel zur Schleifanlage und auch für das Setzen der Versandpakete ist nur ein Roboter eingesetzt. (Bild 2) Dieser ist mit einem Spezialgreifer ausgerüstet, der zusätzlich auch den Leerpalettentransport von der Entstapelposition in Beladeposition übernehmen kann. Trotz der Leistung von über 1.600 Stk./Std. vom Format 12 DF arbeitet der Roboter sanft und formlingsschonend. (Bild 3)

Die abgesetzten Formlingsgruppen werden in Einzelreihen aufgelöst und der Schleifanlage zugeführt. Im Einlauf zur Schleifanlage erfolgt eine exakte Ausrichtung der Formlinge zur Mittelachse der Schleifanlage, so dass diese maßgenau und rechtwinklig geschliffen werden können. (Bild 4)

Der Transport der Formlinge durch die Schleifanlage erfolgt einlagig oder bei Bedarf und formatabhängig auch zweifach übereinander.

In der Schleifmaschine werden die Formlinge in zwei Schleifstufen auf das vorgegebene und durch Laser eingestellte Maß geschliffen. Die Transportgeschwindigkeit ist stufenlos von 3 bis 16 m/Min. wählbar und kann somit der Formlingsbeschaffenheit angepasst werden. (Bild 5)

Nach dem Schleifvorgang werden die Steine gereinigt und der Stapelanlage zugeführt.

Um den Schleiflärm möglichst gering zu halten, ist die komplette Schleifanlage mit einer Schallschutzkabine versehen, welche je nach Wunsch mit Schiebe- oder Flügeltüren ausgerüstet werden kann. (Bild 6)

Für die Zuführung der geschliffenen Steine zur Stapelanlage sind Hubketten eingesetzt, mit denen eine Ziegelgruppe beschleunigt und auf einem Winkeltisch abgesetzt wird. Der Weitertransport erfolgt seitlich in eine Wendevorrichtung, mit der die Steine wahlweise auf Schnittfläche gestellt werden können. (Bild 7)

Im Bereich der Wendevorrichtung sind unterhalb der Transportebene schräg angeordnete Sammelbleche eingebaut, auf denen möglicher Reststaub oder auch Bruchstücke herunterfallen können. Auch dieser Bereich ist für die Staubentsorgung an die Entstaubungsanlage angeschlossen und somit wird der anfallende Staub ebenfalls der Entstaubungsanlage zugeführt.

Die kompletten Setzschichten werden auf einem Sammeltisch für die Aufnahme durch den Roboter bereitgestellt. Die Tischausführung ist so breit vorgesehen, dass aus Leistungsgründen zwei Formlingslagen nebeneinander angesammelt und vom Roboter aufgenommen werden können.

Die Leerpaletten-Zuführung erfolgt mittels Roboter. Bevor diese jedoch übergesetzt werden, werden selbige nach dem Entladevorgang gereinigt.

Die gestapelten Pakete werden mit einem Kettenförderer einer vorhandenen Krananlage zugeführt und mittels einer vorhandenen Verpackungsanlage mit Streckfolie verpackt und über Kettenförderer in Entladeposition gebracht.

Bei der Produktion von Wärmedämmziegeln werden die Kammern der genau geschliffenen Ziegel in einem weiteren Arbeitsablauf mit einer Dämmung aus Steinwolle gefüllt. Dieser Vorgang ist ebenfalls automatisiert und vorgesehen für Ziegel der verschiedensten Wanddicken.

Die komplette Maschinenanlage wird durch die bewährte Simatic S7-Steuerung gesteuert. Mechanische Umstellarbeiten bei Formatwechsel werden nicht erforderlich. Durch entsprechende Formatvorwahl am Schaltpult wird die gesamte Anlage auf das gewünschte Programm und die gewünschte Fahrweise eingestellt. Die Steuerung ist so aufgebaut, dass alle Funktionen der Anlage auch manuell gefahren werden können.

Durch die getätigten Investitionen und verbesserten Produktionsmöglichkeiten zählt die Firma Adolf Zeller GmbH & Co. zu den innovativsten Ziegelherstellern und setzt mit den am Markt platzierten Produkten neue Maßstäbe. (Bild 8)



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