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Sanierungsmaßnahmen eines vorhandenen Tunnelofens führt zu beachtlichen Brennstoffeinsparungen

[November 2005] Der Ibstock-Gruppe ist es am Standort Aldridge in Zusammenarbeit mit dem Maschinen- und Anlagenbauer KELLER HCW gelungen, den Brennstoffbedarf eines Tunnelofens zur Produktion von Mauerziegeln entscheidend zu reduzieren.

Nach einer zuverlässigen Betriebsdauer von ca. vierzig Jahren unter Volllast, entsprach die vorhandene Ofenanlage der Firma KELLER nicht mehr den erforderlichen Ansprüchen, welche heute an einen Tunnelofen dieser Größe gestellt werden. Um auch zukünftig qualitativ hochwertige Produkte zu brennen, hat sich die Ibstock-Gruppe für eine Sanierung der Anlage durch den Hersteller entschieden.

Auf einer Länge von ungefähr 160 m wurde innerhalb des Tunnelofens das Ofengleis einschließlich Befestigungen und dem Gleissockel ausgetauscht. Die in diesem Abschnitt befindlichen Sandrinnen zur seitlichen Abdichtung des Brennraumes wurden in diesem Zuge ebenfalls ausgewechselt und gewährleisten nun einen sicheren Schutz der TOW-Fahrwerke. Da die Hängedecke und die Ofenwände den Belastungen nicht mehr Stand hielten, wurden diese auf einer Länge von 90 m abgerissen. Bei der Neuerrichtung dieses Teilabschnittes wurde darauf geachtet, dass sich durch den Einsatz von losen Mineralfasern, losen Keramikfasern und Mineralfaserplatten die Isolierung der Ofenwände zwischen Feuerfestwand und bestehender Außenverkleidung an die jeweiligen Ofenzone anpassen kann. Die trockenverlegte Ofendecke wurde in diesem Fall ganz individuell an die jeweiligen Ofenbereiche angepasst, wobei einige neue Schürlöcher für den Einsatz von Messsonden, Brenner- und Luftlanzen vorgesehen wurden.

Eine weitere Besonderheit dieser Erneuerung ist die Kühlung der Deckenträger durch ein Kühlsystem, welches, um eine Unterschreitung des Taupunktes zu vermeiden, mit Warmluft betrieben wird. Zudem wurde eine Heißluftabsaugung mit rostfreien und temperaturbeständigen Stahlteilen in die Ofendecke integriert.

Um die Produktion der Anlage wieder voll aufzunehmen, ist abschließend ein Großteil der verschlissenen Ofenwagen durch kundenspezifisch angefertigte Wagen ausgetauscht worden.

Mit dieser Instandsetzung des vorhandenen Ofens ist es der Ibstock-Gruppe am Standort Aldridge gelungen, die Vorteile einer Erneuerung ohne Einbußen in der Qualität des Endproduktes zu nutzen. Damit ist nicht nur der Brennstoffbedarf des Ofens gesunken, sondern auch im entscheidenden Maße die Belastung für Wartung und Instandhaltung. Folglich verfügt der Produzent nun wieder über einen Ofen, der eine sichere Produktion gewährleistet. 



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