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Leistungsstarke Paketentladung mit Restschichtbeladung auf Sizilien in Betrieb genommen

[Juli 2007] Die Firma L. F. Latersiciliana S.p.A. betreibt am Standort Collesano auf Sizilien eine Mauer- und Deckenziegelanlage. Zur Leistungssteigerung der Entladung wurde nun eine KELLER HCW-Paketentladung mit Restschichtbeladung montiert und in Betrieb genommen.

Regelmäßige Investitionen und Modernisierungen sorgen dafür, dass das Unternehmen Gruppo Fauci, zu welcher die Firma L. F. Latersiciliana S.p.A. zählt, zu den erfolgreichen Ziegelherstellern Italiens gehört. So wurden im Laufe der letzten Jahre mehrere Modernisierungen an den verschiedenen Standorten vorgenommen. Am Standort Collesano wurde kurz vor der Jahrtausendwende ein neuer Ofen der Firma KELLER geliefert und erfolgreich in Betrieb genommen. Die Leistungssteigerung machte nun auch eine Leistungssteigerung der Ofenwagenentladung und Verpackung erforderlich.

Die neue Ofenwagen-Paketentladung ist unmittelbar vor der vorhandenen Ofenwagen-Schichtenentladung positioniert. Je nachdem, welches Produkt gefahren wird, wird die eine oder die andere Entladung eingesetzt. Die vorhandene Tunnelofenwagen-Transportanlage wurde ergänzt und steuerungstechnisch mit der vorhandenen Anlage verbunden.

Die Leerpaletten werden verschachtelt in Stapeln von bis zu 2 Metern Höhe mit Gabelstaplern auf die Leerpalettenspeicherkette aufgegeben. Ein Palettengreifer greift zwei Paletten von dem Stapel ab und setzt sie auf den Kettenförderer nieder, der zur Palettenbeladung führt. Anschließend verfährt der Palettengreifer, nimmt die obere Palette auf, dreht diese um 180 Grad und setzt sie auf die frei gewordene Kettenfördererposition ab. Danach werden beide Leerpaletten in die Palettenbeladeposition gefördert.

Der zu entladende Tunnelofenwagen wird in Position gezogen, mit der neuen Tunnelofenwagenjustierung geklammert und anschließend entladen. Von der Seite kommend fährt der doppelte Entladegreifer in den Schürschlitz ein. Die inneren Greifleisten sind auf Grund des geringen Schürschlitzes nicht Rücken an Rücken anliegend, sondern wie zwei Kämme ineinander verschachtelt. Mit vier Lasern werden die "sich nach oben öffnenden" Brennpakete abgetastet. Die Laser geben die Signale, ob die Greifleisten "freie Bahn" haben oder Korrekturen erforderlich sind. Die Greifer sind schwimmend gelagert und passen sich so während des Greifens an die Position des Brennpaketes an. Nachdem der Greifer seine Ladung vom Ofenwagen abgehoben hat, wird der Greifer wieder justiert. Anschließend erfolgt das Verfahren und Absetzen der beiden halben Brennpakete auf zwei bereitstehende Paletten oder auf einen Gurtförderer für die Restschichtbeladung. Bei den meisten Formaten entspricht ein halbes Brennpaket einem Versandpaket. In diesem Fall werden die halben Brennpakete abgesetzt und die Pakete direkt der Verpackung zugeführt. Bei einigen Formaten ist dies allerdings nicht der Fall. Hier sind die halben Brennpakete durch eine zusätzliche (Rest-)Schicht, die einer Brennpaketschicht entspricht, zu ergänzen. Die Vervollständigung des Paketes erfolgt unmittelbar hinter der Palettenbeladung. Mit einem drehbaren Schichtengreifer wird eine Schicht von einem Brennpaket abgehoben, welches mit dem Gurtförderer herangeführt wurde. Anschließend wird die Schicht nach Bedarf gedreht und auf das Versandpaket abgesetzt. Hinter der Restschichtbildung bzw. Vervollständigungsposition befindet sich der Folienhaubenautomat mit dahinter angeordnetem Schrumpfrahmen und im Anschluss die Versandpaketübersetz- bzw. Verdopplungsposition. Die Versandpaketübersetz- bzw. Verdopplungsposition besteht aus einem zweiseitig arbeitenden Zinkengreifer, der das fertige Versandpaket von der Kettenbahn abhebt und auf die Holme der Magazinbahn oder auf ein bereits auf der Kettenbahn stehendes Versandpaket absetzt. Die leistungsstarken Gabelstapler heben dann 6 Pakete von der Magazinbahn ab und setzen sie wahlweise auf den Lagerplatz oder den Lastkraftwagen ab.

Besondere Kennzeichen dieser leistungsstarken Anlage sind:

• 100 Versandpakete/Stunde bzw.
• 80 Versandpakete/Stunde bei Restschichtbildung
• geringer Raumbedarf
• sehr geringer Schürschlitz
• instabiles Brennpaket bei kleinen Produkten
• leichte, sehr anfällige Mehrwegpaletten

Dipl.-Ing. Martin Peters



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