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Industrielle Trocknertechnik: optimierte Luftzirkulation

[Mai 2009] Angesichts steigender Energiepreise setzt der Ziegelhersteller Heluz auf Trocknerpaletten mit energetisch günstigem Profil. Sie wurden, wie auch der Tunneltrockner, vom Maschinen- und Anlagenbauer KELLER HCW geliefert. Das fertigungstechnische Knowhow steuerte der Blechspezialist Graepel bei, dessen Ingenieure auch die Entwicklung begleiteten.

Auf den 2.200 mm langen und 500 mm breiten Paletten fahren die frisch gepressten Formlinge durch den Trockner. Während des 16 Stunden dauernden Trocknungsvorgangs sind Ziegel und Paletten Temperaturen bis 170 °C ausgesetzt. Besonderheiten der neuen Paletten sind ihre hohe Strukturfestigkeit, das niedrige Eigengewicht und die exzellente Luftzirkulation. Für Letzteres kommt es auf den offenen Querschnitt an, also das Verhältnis der Luftlöcher zur Fläche des Trägermaterials: Je besser die Luftverteilung, desto kürzer ist die teure Trocknungszeit.

Der Entwicklungspartner Graepel gilt in dieser Disziplin als Primus: Auf seine mit ähnlicher Aufgabenstellung konzipierten Lüftungsgitter greifen auch andere Premiumhersteller wie Mercedes-Benz und Caterpillar zurück. Die für Heluz konstruierte Palette ist für eine Last von 680 kg ausgelegt, wobei die Durchbiegung in Längsrichtung maximal 5 mm und quer 2 mm beträgt. Eine leere Palette wiegt weniger als 100 kg und besteht aus geformtem, geschweißtem und feuerverzinktem Stahlblech.

Das Ergebnis hat überzeugt: 3.300 Paletten wurden geordert.

(Quelle: Zi 05/2009)



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