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Das KELLER-Keramiklabor nahm 1959 seine Arbeit auf

Seit 55 Jahren "für den guten Ton" aktiv

[September 2014] Die Beschaffenheit und Qualität des Rohstoffs Ton bestimmt maßgeblich die Produktion und Leistungsfähigkeit eines Ziegelwerkes. Um seine Kunden aus der grobkeramischen Industrie von Anfang an optimal betreuen zu können, hat der international tätige Maschinen- und Anlagenbauer KELLER HCW aus Ibbenbüren-Laggenbeck seit 55 Jahren ein firmeneigenes Keramiklabor, dessen qualifizierte Mitarbeiter in den gesamten Prozess von der Beratung über die Angebotserstellung bis hin zur späteren Werksabnahme eingebunden sind.

Im November 1959 nahm das KELLER-Keramiklabor seine Arbeit auf. Seitdem sind die Analyse-Anforderungen sowohl quantitativ als auch qualitativ massiv gestiegen. Wurden damals bis zu 200 Tonnen pro Tag in den betreuten Werken gebrannt, sind es heute bis zu 1.700 Tonnen - eine Steigerung um nahezu 900 Prozent.

Auch die Komplexität der betreuten Anlagen und damit verbunden die Anforderungen an die Analyse des Rohstoffes Ton sind immens gewachsen. Neben der Analyse der Eigenschaften des Tons während der Formgebung sowie seiner Trocken- und Brenneigenschaften legt das Team des KELLER-Keramiklabors heutzutage detaillierte Qualitätsparameter für die mit dem Ton herzustellenden Produkte fest. Das Leistungsspektrum des Keramiklabors ist ebenso vielschichtig wie umfassend. Es beginnt bei Erkundungsbohrungen und Probenahmen in neu zu erschließenden Tongruben, einschließlich der Erstellung konkreter Abbaupläne. Anhand der gesammelten Analysedaten werden Betriebsmischungen des Tons entwickelt beziehungsweise vorhandene Betriebsmischungen aus Kosten- und Qualitätssicht (Wasseraufnahme, Druckfestigkeit) optimiert. Die KELLER-Ingenieure nutzen die Erkenntnisse ihres Laborteams, um die Anlagen- und Maschinenkonzepte bestmöglich auf den vorhandenen Rohstoff abzustimmen. Somit werden die Analysen des Laborteams wichtiger Bestandteil der Vertragsentwicklung und der Gesamtkonzeption eines Ziegelwerkes. Die Arbeiten des KELLER-Keramiklabors enden mit der Begleitung der Leistungstests und der Messung von Prozessbedingungen (Temperaturverteilung im Ofen, Lufttemperatur, relative Feuchte und Schwindung im Trockner) und Schadstoffgehalten in den Rauchgas und Heißluftleitungen der Ziegelwerke.

Zu Recht ist man bei KELLER HCW sehr stolz auf die sehr erfolgreiche Entwicklung seines Keramiklabors. Um seinem Anspruch gerecht zu werden, weltweit Komplettanlagen für die grobkeramischen Industrie aus einer Hand anzubieten, ist das firmeneigene Keramiklabor mit seinem erfahrenem Team ein wichtiges Puzzleteil in der Gesamtstrategie von KELLER. 



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