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Home » Industrielösungen » Verpackungsanlage für Entwässerungsrinnen

Creating Solutions für Betonprodukte:

Eine Verpackungsanlage für Entwässerungsrinnen

Das Projekt

Hightech-Lösungen schaffen. Das ist der Anspruch, mit dem KELLER HCW seit jeher innovative Anlagen für seine Kunden entwickelt. Dass dieses Leitbild, manifestiert im Unternehmensslogan „Creating Solutions“ nicht länger schwerpunktmäßig in der grobkeramischen Industrie Anwendung findet, beweist das Projekt für BIRCO aus Baden-Baden. Im neuen Geschäftsfeld Betonprodukte hat KELLER HCW eine Verpackungsanlage mit Robotertechnologie entwickelt. Aufgabe für die Ingenieure von KELLER war es, eine Anlage für Entwässerungsrinnen
aus Beton zu konzipieren, die von einer vorhandenen Transportanlage abgenommen und anschließend nach verschiedenen Setzmustern auf Paletten gestapelt werden müssen. Am Ende des Prozesses werden die Pakete umreift, an Gabelstapler übergeben und zwischengelagert. Das Unternehmen BIRCO hat mit dieser Investition bedeutend in die Zukunft investiert und sowohl an Flexibilität als auch an Schnelligkeit für seinen Produktionsprozess hinzugewonnen.


Technische Anforderungen an die Anlage

Die zu handelnen Entwässerungsrinnen variieren in der Breite zwischen 160 und 560 mm. Sie können zwischen 80 und 550 mm hoch und 510 bis 1.020 mm lang sein. Ihr Gewicht liegt zwischen 17,5 und 314 kg je Stück. Einige Entwässerungsrinnen weisen Gefälle von bis zu
5–10 mm über die Rinnenlänge auf. Um eine Schiefstellung der Versandpakete aus der Summe der Gefälle zu vermeiden, muss das Versandpaket nach jeder Lage um 180° gedreht werden. Nach jeder Schicht werden Holzleisten zwischengelegt.


Fazit

Erstmalig wurde KELLER vom Unternehmen BIRCO beauftragt. Der Kontakt beider Unternehmen wurde auf der Automatica 2014 geknüpft. Beeindruckend ist die kurze Projektdauer: Vom Projektabschluss bis zur Umsetzung vergingen lediglich vier Wochen. Das ist rekordverdächtig und Beweis der Leistungsstärke von KELLER HCW! Die sehr positiven Erfahrungen aus dieser ersten Zusammenarbeit haben auf beiden Unternehmensseiten den Wunsch nach einer langfristigen Partnerschaft gestärkt.

Der Partner BIRCO - Ein Kurzprofil

„Entwässerung in Bestform“, so lautet der Firmenslogan des Unternehmens BIRCO GmbH aus Baden-Baden. Seit über 80 Jahren und mittlerweile in der 3. Generation ist das Familienunternehmen in Baden-Baden ansässig und hat sich zu einem der führenden Entwässerungsspezialisten
und Herstellern von Rinnensystemen in Europa entwickelt. Zu seinem Leistungsportfolio gehören die Entwicklung und Gestaltung innovativer Entwässerungslösungen und Entwässerungskonzepte für die Kompetenzfelder Schwerlast, Umwelt, Galabau, Design und Projektmanagement.
Der Stammsitz des Unternehmens liegt idyllisch mitten im Grünen und zementiert auch dadurch seinen hohen ökologischen Anspruch an sich und seine Produkte. Ähnlich wie bei KELLER legte auch bei BIRCO eine wegweisende Produktidee des Firmengründers den Grundstock für den heutigen Unternehmenserfolg:1965 entwickelte Fritz Birnbräuer als erster deutscher Hersteller eine Betonrinne mit Gitterabdeckung. Dies war die Geburtsstunde und der Beginn der Spezialisierung von BIRCO auf stabile und umweltfreundliche Rinnensysteme zur Oberflächenentwässerung.
Heute umfasst das Produktprogramm über 280 verschiedene Steinformate. Damit die neue Sortierstrecke und robotergesteuerte Absetzanlage optimal in die bestehenden Arbeitsabläufe integriert werden konnte, wurde ein neuer Hallenanbau errichtet.

Die Anlage – Eine Kurzbeschreibung

Der Übersetzgreifer

Nach dem Trocknungsprozess werden die Entwässerungsrinnen dem Übersetzgreifer von KELLER auf speziellen Holzbrettern zugeführt. Je nach Format befinden sich zwischen einer und vier Rinnen auf einem Brett. Die offene Rinnenseite zeigt nach oben. Der Greifer nimmt die gesamte Schicht in einem Takt auf und übergibt sie an einen Zahnriemenförderer. Da der Greifer direkt über der Aufnahmeposition bei noch einlaufenden Rinnen positioniert werden kann, wird eine sehr geringe Taktzeit realisiert. Die Einzelschichten werden vom Übersetzer auf der Aufnahmebahn abgesetzt, laufen vor bis zur Übergabe auf die Vereinzelungsbahn und werden hier auf größere Abstände getaktet. Über eine Hubeinrichtung werden die Rinnen an eine folgende Zahnriemenbahn (Sortierstrecke) übergeben. Ein Maschinenbediener führt hier eine 100%-Kontrolle
durch und gibt sie an die Palettierroboter frei. Ausschussrinnen werden vom Roboter auf zwei separate Linien abgesetzt (je eine Linie für Rinnen mit und ohne Metall), damit diese umweltgerecht entsorgt werden können.


Die Palettierroboter

Die Aufgabe der Palettierung teilen sich zwei KELLER-Roboter, um die erforderte Anlagenleistung zu realisieren. Das Palettieren der Entwässerungsrinnen übernimmt ein 6-achsiger Roboter. Der Greifer am Roboter arbeitet motorisch und kann sowohl Rinnen mit einer Länge von 500 mm bis 1.020 mm greifen. Er kann bis zu 3 Rinnen gleichzeitig übersetzen. Auf der Palette können die Entwässerungsrinnen entweder längs oder quer zur Transportrichtung gestapelt werden. Die untere Schicht wird mit der offenen Seite nach oben abgesetzt. Rinnen ohne Gefälle können genau wie die untere Schicht abgesetzt werden. Bei Gefällerinnen wird nach jeder Lage die Palette mittels eines Drehtellers um 180° gedreht. Bei vielen Formaten setzt der Roboter die oberste Lage mit der Öffnung nach unten ab, damit die fertigen Pakete im weiteren Schritt umreift
werden können. Höhenunterschiede werden ebenfalls durch den Roboter erfasst und beim Stapeln ausgeglichen. Je nach Format kann das Versandgebinde bis zu 7 Lagen aufweisen. Ist das Paket fertig gestapelt, wird es vom Drehteller auf die nachfolgende Kettenbahn
transportiert.


Zufuhr der Leerpaletten und Holz-Zwischenlagen

Der zweite 6-Achs-Roboter erfüllt zwei Aufgaben: Er positioniert die Leerpaletten auf den Drehteller und legt Holzleisten zwischen die einzelnen Lagen. Die Leerpaletten werden außerhalb der Halle stapelweise auf eine Kettenbahn aufgegeben. Die Stapel laufen taktweise vor und werden von einer zweiten Kettenbahn übernommen. Der Roboter greift die Paletten an der Längsseite und setzt sie zur Stapelstelle (Drehteller) über. Bei der Aufnahme werden die Paletten in beiden Richtungen justiert. Zwischen jede gestapelte Lage werden Holzleisten gelegt. Dies übernimmt ebenfalls Roboter 2. An seinem Greifer befinden sich hierfür vier Reihen mit Saugvorrichtung, die einzeln angesteuert werden können. Bei Rinnen bis 1.000 mm Länge werden 2 Leisten, bei Rinnen bis 500 mm Länge werden 4 Leisten übergesetzt. Während des Übersetzens prüft
der Roboter, ob alle benötigten Leisten im Greifer vorhanden sind.


Umreifung und Pakettransport

Die fertig gestapelten Pakete werden über eine Kettenbahn zur Umreifung transportiert. Vor der Umreifung wird das Paket auf eine weitere Kettenbahn übergeben, die sich auf einem Transportwagen befindet. Die Kettenbahn auf dem Wagen ist drehbar (Längs- oder Querumreifung). Das Paket fährt jetzt entweder ungedreht in die Umreifung oder das Paket wird gedreht, umreift und zurückgedreht. Die umreiften Versandpakete werden abschließend auf einen zweiten baugleichen Transportwagen übergeben. Dieser Wagen fährt zu zwei Magazinketten, dreht um 90° und
gibt die Pakete ab. Die eingesetzten Paletten (Europaletten, Einwegpaletten) werden immer in Längsrichtung transportiert. Am Ende der Kettenbahnen nimmt ein Gabelstapler die Versandpakete ab und lagert sie zwischen.




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